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Böblingen

Ludwigsburg

Ursprünglich plante Herzog Eberhard Ludwig auf dem Erlachhof nur ein Lustschloss zum Jagd- und Sommeraufenthalt. Nach dem Beispiel anderer Fürsten und der absolutistischen Ansicht, die Gründung von Städten lasse so recht die Macht des Herrschers erkennen, entschied er sich dann dafür, dem 1704 begonnenen Schloss eine Stadt anzugliedern und lud 1709 zur Ansiedlung ein. Bauplatz und Baumaterial vergab er kostenlos. Außerdem gewährte er 15 Jahre Steuerfreiheit. Aber erst als der Herzog auch versprach, in Ludwigsburg zu residieren, wurde gebaut.
Zunächst entstanden die Vordere und Hintere Schlossstraße, die Charlotten- und Marstallstraße, der Kaffeeberg, die jetzige Bauhofstraße und weitere wichtige Verkehrswege. Um den Ausbau seiner Stadt noch zu beschleunigen, lud der Herzog seine Ämter ein, ihm Amtshäuser zu bauen, die er dann an Günstlinge verschenkte. So wuchs die Stadt Ludwigsburg, die bis heute ihren barocken Charme bewahren konnte, schnell zu einer Ansiedlung von beachtlicher Größe.

Naturpark Stromberg-Heuchelber

Der Stromberg-Heuchelberg zählt mit einer Fläche von 330 qkm zu den kleineren Naturparken in Baden-Württemberg und Deutschland. Klein aber fein: mit seiner Wohlfühllandschaft und seiner zentralen Lage zwischen den Ballungsräumen Stuttgart, Heilbronn, Karlsruhe und Pforzheim erwächst dem Naturpark eine besondere Bedeutung als Ausgleichs- und Erholungsraum für eine zunehmend urbanisierte Gesellschaft.

Mit Anteilen an vier Landkreisen, vier Regionalverbänden und zwei Regierungsbezirken kann der Naturpark als Muster baden-württembergischer Zusammenarbeit gelten.

Das Leitmotiv des Naturparks: "Wein. Wald. Wohlfühlen." bringt den speziellen Charakter der Wein-Wald-Region auf den Punkt.

Böblingen

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird Böblingen im Mittelalter um 1100 n. Chr, damals allerdings noch unter dem Namen „Bebelingen“. Auf die Alemannischen Ursprung weist die Endsilbe -ingen im Namen von Böblingen. Der erste Teil des Stadtnamens bezieht sich auf auf ein Adelsgeschlech namens „Bobilo“. Im Jahr 1525 fand in Böblingen eine der blutigsten Schlachten des Bauernkrieges statt bei der mehr als 150000 Bauern aus der Region Württemberg umkamen. Im 2. Weltkrieg wurder der größte der Teil der Stadt zerstört. Nach dieser schweren Zeit ging es in Böblingen dann aber stetig bergauf. Zahlreiche bekannte Firmen siedelten sich hier an, darunter so renommierte Firmen wie Hewlett Packard oder auch IBM. Auch die Einwohnerzahl stieg ständig an, so dass Böblingen mittlerweile fast die 50000er Marke überschritten hat. Besuchern der Stadt bieten sich Ferienwohnungen und Apartments als die günstige Hotelalternative in Reutlingen und Böglingen an.

Tübingen

Im Süden Stuttgarts liegt die vom Alterdurchschnitt gesehen jüngste Stadt Deutschlands. Das liegt an den über 15000 Studenten, die in der Universitätsstadt Tübingen ihren Wohnsitz haben.
Tübingen liegt 40 Kilometer südlich von Stuttgart am Rande des Naturparks Schönbuch.

Heilbronn

Heilbronn ist mit 120000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt in Baden-Württemberg.
Im Jahr 741 wird die Stadt erstmalig als villa Helibrunna erwähnt. Dieser Name bezieht sich dabei auf einen Brunnen bzw. auf eine Quelle.
Eine der bekanntesten Personen Heilbronns ist Götz von Berlichingen, unter dessen Kommando der „Neckartaler Haufen“ Mitte des 16. Jahrhunderts während des Bauerkampfes stand. Im zweiten Weltkrieg wurden über 80 % der Stadt zerstört. Diese wurde allerdings in Rekordzeit wieder neu aufgebaut und ist heute eine pulsierende Großstadt mit ausgewogenem Verhältnis zwischen Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft ohne dabei die historischen Wurzeln zu verstecken.